Allerlei
Links
Kontakt
Impressum

 Wolfgang Hensel, SPD - Stadtrat in Böblingen 

Facebook: Wolfgang Hensel
eMail: w.hensel@wohebb.de

 

 

 

 

 

 

25.11.2013
Noch einmalzum Verkehrsproblem Dagersheim. Anwort auf das Schreiben vom 23.11.2013

Sehr geehrter Herr Meyer,

besten Dank für ihr reagieren auf die Diskussion zum Verkehr in Dagersheim.
Es ist bedauerlich, dass sie sich so negativ äußern.
Lassen sie mich vorausschicken, dass ich mir sehr wohl überlegt habe, auf ihre, gelinde gesagt, unschönen Äußerungen, überhaupt einzugehen. Und die Drohung mich nicht zu wählen, ist unwürdig. Sie brauchen nicht zu drohen. Es ist ihr gutes Recht zu wählen, wen sie auch immer wollen. Als jemand, der gewählt werden möchte, muss man immer damit rechnen, eben nicht mehr gewählt zu werden. Wo ist das Problem? Zurück zum Thema: Ich bleibe dabei, niemand im Gemeinderat möchte jemanden aus Dagersheim vorführen. Ich bemühe mich, gegenseitige Wertschätzung zu leben. Das erwarte ich auch von meinem „Gegenüber“. Deshalb meine Einschätzung, dass die negative Wahrnehmung hoffentlich eine Einzelmeinung ist. Man kann vermuten, dass sie keinerlei Diskussionen um das Thema wollen. Welche Lösungen sind denn nun die Richtigen?

Nun noch zum Begriff „hausgemacht“. Darin erkenne ich nichts Unverschämtes.

Ob sie nun den Verkehr aus Ehningen, Aidlingen, Darmsheim, Randbereichen von Dagersheim,  als hausgemacht, oder als Durchgangsverkehr bezeichnen, ändert nichts an der Problemstellung, die sich daraus ergibt. Jedenfalls ist dieser Nachbarschaftsverkehr kein überregionaler Verkehr.

Ich darf sie darauf hinweisen, dass mir als Gemeinderat die ganze Stadt, also einschließlich Dargersheim, sehr am Herzen liegt. Ich habe mir die Verkehrssituation vor Ort mehrfach angesehen. Ich hoffe sehr, dass die jetzt folgenden kleinteiligen Maßnahmen, ganz im Gegensatz zu ihrer Meinung, hilfreich sind. Dass die 250 000€ auf 15000€ reduziert wurden, macht für den Augenblick Sinn. Die kleinteiligen Maßnahmen sind so kalkuliert. Werden weitere Maßnahmen erforderlich steht natürlich auch das nötige Geld zur Verfügung. Dagersheim wurde nichts weggenommen. 

Seit meiner Zugehörigkeit im Gemeinderat, immerhin seit 20 Jahren, wurde nach meiner Kenntnis, nie gegen den Ortschaftsrat gestimmt. Daraus kann geschlossen werden, dass die Zusammenarbeit Ortschaftsrat  - Gemeinderat, sehr gut funktioniert. Daraus können sie sicher erkennen, dass im GR niemand gegen Dagersheim arbeitet, wie sie so vermuten.   Was aber im Laufe der Jahre öfters diskutiert wurde, ist die Umgehungsstraße um Dagersheim. Sie wissen natürlich sehr genau, dass diese Diskussion schon immer der „Knackpunkt“ war und ist. Als die Umgehung vor vielen Jahren monatelang diskutiert wurde konnte keine Einigung erzielt werden. Sehr gut ist meine Erinnerung um die Diskussion der Installation einer Bahnlinie. Auch da gab es keine Annäherung. Auf die Gründe will ich nicht eingehen. Sie haben sehr viel mit Emotionen und Eigentum zu tun. Ich biete ihnen, sollte ich wieder gewählt werden, für die Zeit nach den jetzt folgenden Verkehrsmaßnahmen, ein Gespräch an. Dabei möchte ich gar nicht wissen, ob sie mich nun wählen oder nicht. Für die Sache ist dies gänzlich unbedeutend.

 Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Hensel, SPD-Stadtrat  

 23.11.2013
Einlassung des Dagersheimers Marco Meyer

Sehr geehrter Herr Hensel, 

nachdem ich die Leserbriefe der letzten Tage verfolgt habe, sehe ich mich nahezu dazu genötigt, auch meine Meinung kund zu tun. Ich selbst bin allerdings kein großer Freund von öffentlichen Diskussionen, daher kommt meine Rückmeldung per Mail direkt an Sie. 

Zuerst einmal sollten Sie wissen, dass ich ein gebürtiger Dagersheimer bin und
somit seit über 43 Jahren nun in Dagersheim lebe. Ganze 29 Jahre davon an der Aidlinger Straße.
Daher kenne ich die Situation mit PKW- und LKW-Verkehr sehr genau und habe
sie auch am eigenen Leib erfahren.  

Auch möchte ich einmal klarstellen, dass Herr Massing mit seiner Meinung ganz
sicher nicht alleine dasteht. Seit mehr als 16 Jahre schimpft und diskutiert man
in Dagersheim über den Verkehr, der in diesen 16 Jahren massiv zugenommen hat.
Ebenso ist der LKW-Verkehr enorm angestiegen. Und was ist in diesen 16 Jahren geschehen?
Gar nichts!  

Bei der Vorstellung des besagten Verkehrsgutachtens war ich selbst
bei der OR-Sitzung anwesend. Dort wurde der Verkehr als „zumutbar“ bezeichnet.
Lediglich wegen einer teilweise Überschreitung von Lärmwerten müsse man reagieren.
Auch der prozentuale LKW-Verkehr wurde als „eher unauffällig“ bewertet.
Aus meiner Sicht sind diese Aussagen schlicht und einfach eine Frechheit
gegenüber den Dagersheimern! 

Ihre Aussage im Leserbrief, die Staus im Ort seien „hausgemacht“ gelinde
gesagt für eine Unverschämtheit !. So kann nur jemand schreiben,
der sich noch nie den morgendlichen Verkehr aus Ehningen/Aidlingen angesehen
hat oder auch den Feierabendverkehr aus Richtung Böblingen oder Sindelfingen.
Verkehr hausgemacht? Waren Sie schon einmal hier? Ich kann es mir kaum vorstellen!

Außerdem sollten Sie als sachkundiger Stadtrat und Mitglied des Verkehrsausschusses
wissen, dass es in Dagersheim lediglich zwei Hauptachsen gibt, um den Ort zu durchqueren.
Ich hoffe, wir Dagersheimer müssen uns jetzt nicht noch entschuldigen,
dass wir die Straßen benutzen. Wenn Sie sich nur einmal die Nahversorgung
in Dagersheim anschauen werden Sie feststellen, dass man gezwungen ist,
außerhalb einzukaufen. Außer man will sich die Haare schneiden lassen – Friseure haben wir genug.
Ach ja, Küchen können wir auch bei uns direkt am Ort kaufen.
Was ist hier in den letzten Jahren geschehen? Gar nichts!

 Und es soll mir keiner kommen mit der Aussage „man könne ja öfter das Rad benutzen“,
wie es neulich (sehr unqualifiziert) aus der Grünenfraktion des Ortschaftsrates zu hören war.
Eine Schande, dass diese Aussage von einer Dagersheimerin kommt.
Das Fass, wie man sicher mit dem Rad durch Dagersheim kommt, will ich gar nicht aufmachen.

Die angedachten Maßnahmen zur Verkehrsreduzierung können und werden nicht greifen.
Erst einmal, weil Böblingen wieder mal kein Geld für Dagersheim übrig hat
(wie kann man es anders ausdrücken, wenn aus 250.000 plötzlich 15.000 werden),
sondern auch nicht, weil diese Maßnahmen schlicht und einfach Unsinn sind. 

Tempolimit? Für Lärm und Sicherheit gut – für die Umwelt schlicht und einfach unseriös
und keinerlei Auswirkung auf die Anzahl der Fahrzeuge.
Wer ein wenig KFZ-Kenntnisse besitzt weiß, dass ein Fahrzeug bei Tempo 30 mehr
Schadstoffe ausstößt als bei Tempo 50 (und dabei auch noch länger unterwegs ist).
Aber das macht nichts, weil man in den Hauptverkehrszeiten eh nur im Schritttempo
unterwegs ist. 

Verkehrsverengung? Wer den Verkehr kennt weiß, dass solche Maßnahmen zu noch
mehr Stau führen – oder wie kommen zwei Autoschlangen aneinander dann vorbei?.
Nennen Sie mir eine Gemeinde, die mit diesem Mittel Erfolg hat. Übrigens hat die
gleiche Ortschaftsrätin (ebenso unqualifiziert) im Amtsblatt geäußert,
dass Stuttgart hier Erfolg hätte. Nur kenne ich keine Durchgangsstraße in Stuttgart,
die mit Blumenkübeln künstlich verengt ist – ich lasse mich hier aber gern eines Besseren belehren. 

Umfahrung? Aus Sicht vieler Dagersheimer die einzige Möglichkeit,
dem Verkehrsstrom wirksam zu begegnen. Dieses Projekt will aber
offensichtlich niemand angehen. Ich höre immer wieder: „Das hat eh keine Aussicht auf Erfolg“.
Wenn ich mir nur unsere Nachbargemeinde Darmsheim anschaue,
haben diese es mit Hartnäckigkeit geschafft, eine Nordumfahrung zu bekommen
(auch wenn sie lange darauf warten mussten). 

Dort sitzen aber wohl auch andere Kaliber in Ortschafts- und Gemeinderat !
Es ist schlimm, wie man mit Dagersheim umgeht – oder kennen Sie sinnvolle
Investitionen in den Ort, um ihn voranzubringen? Ich kenne keine.
Ein schönes bepflanztes Ortswappen ist hier zu wenig! Nur ein Beispiel:
Auf unserem Friedhof wurde vor Jahren ein Kolumbarium errichtet.
Wer den Standort kennt weiß, dass andere Gemeinden an solchen
Stellen die Mülleimer abstellen – eine Schande! Dann wurde ein Standort für
ein neues Kolumbarium gefunden: Die alte Aussegnungshalle - eine gute Entscheidung.
Aber: Einer Witwe wurde neulich gesagt, dass die Grabstätte dort 7000 Euro kostet, weil man die Sanierungsarbeiten umlegen müsse. Hallo? Seit wann zahlen Bürger die Sanierung städtischer Gebäude?
Zwei Wochen später liest man im Amtsblatt, dass auf dem Waldfriedhof wieder ein schönes neues Kolumbarium errichtet wurde. Wenn einem als Dagersheimer dann nicht irgendwann der Kragen platzt, dann weiß ich auch nicht. Oder zahlen Böblinger dort auch 7000 Euro? 

Das Verkehrsthema ist nur die Spitze des Eisberges. Man könnte noch lange so
weitermachen (Wegfall Waldspielplatz, sanierungsbedürftiges Stadion, sanierungsbedürftiges Bezirksamt, sanierungsbedürftiges Haus der Vereine, sanierungsbedürftige Rappenbaumhalle, Verkehr, Nahversorgung, Attraktivierung Ortskern, warum wurde die Pförtnerampel demontiert?, und und und…). Die Liste der Notwendigkeiten ist lang, die Liste der Umsetzungen kurz! Ganz offensichtlich, weil Böblingen die Sanierung der Unterstadt wichtiger ist als Dagersheim! 

„Sachlich nach Lösungen suchen“ – wir Dagersheimer denken, dass man keine Lösungen suchen will ! Warum wurde z.B. die Pförtnerampel demontiert, anstelle sie sinnvoll 100 Meter in Richtung Aidlingen zu versetzen? Dann hätten die Linksabbieger aus Darmsheim auch profitiert. Was ist aus den pressewirksam angekündigten Gesprächen mit dem Landrat geworden? Da wollte man die umliegenden Gemeinden mit einbeziehen. Fehlanzeige? Der Landrat hat sicher mehr zu tun, um das Millionenprojekt Flugfeld-Klinik auf die Beine zu stellen, als sich um ein paar Bürger aus Dagersheim zu kümmern. Warum kann Darmsheim ein LKW-Verbot am Rappenbaum aussprechen (übrigens nach Recherchen im Sindelfinger Rathaus rechtswidrig)? 

Allerdings ist mir durch Ihren Standpunkt auch eines klargeworden: Ich weiß, wer bei der nächsten Kommunalwahr meine Stimme nicht bekommt! Ich benutze Ihre Worte: „Ich kann nur hoffen, dass dies eine fehlgeleitete Einzelmeinung ist“ Und ich hoffe, dass dies alle Dagersheimer genauso machen werden.

 Mit freundlichen Grüßen
Marco Meyer  

15.11.2013
Antwort auf den Leserbrief vom 14.11.2013 zum Verkehrsproblem in Dagersheim

 Sachlich nach weiteren geeigneten Lösungen suchen

   Zum Thema "Verkehr in Dagersheim".

   In seinem Leserbrief, vom Donnerstag, 14. November, stellt ein Dagersheimer Leser
das vom Gemeinderat beauftragte Verkehrsgutachten infrage, dass zur Feststellung
der Gründe des massiven Verkehrsaufkommens in Dagersheim erstellt wurde.
Damit würde man die Bürger in Dagersheim für naiv halten. Allgemein ist festgestellt,
wie in vielen Diskussionen, auch in der Bürgerinformationsveranstaltung im Festsaal,
dass der Moloch Verkehr eine Belastung der Bewohner ist. Ein Grund für das
beauftragte Verkehrsgutachten war der "übermäßige" Lkw-Verkehr. Rausgekommen
ist, dass die "Staugründe" vielfältig sind.

   So weit, so schlecht. Zum großen Teil werden die Staus laut Gutachten im
Ort selbst verursacht. Auch dies stellt der Leserbriefschreiber infrage und
glaubt an mutwillige Fälschung. Von wem eigentlich? Dem Gemeinderat?
Welcher Grund sollte den Gemeinderat bewegen, solche Anwürfe zu machen.
Was aber bezweckt der Schreiber damit? Letztlich ist es unwichtig ob der
Verkehr selbst verursacht oder von außen verursacht ist.
Eine Lösung muss gefunden werden. Am Informationsabend in der Festhalle
zum Thema Verkehrsbelastung in Dagersheim wurde bereits deutlich,
dass eine einheitliche Lösung schwer wird. Einige Teilnehmer sprachen sich
für eine Umgehung aus, andere wollten das aus unterschiedlichsten Gründen nicht.

   Eine Umgehung nützt wenig, wenn es sich um "hausgemachten" Verkehr handelt.
Die Verwaltung schlug den Weg der kleinen Schritte vor. Angefangen mit der
Veränderung der Ampelphasen. Ortschaftsrat und Gemeinderat werden ganz
sachlich nach weiteren geeigneten Lösungen suchen. Der Schreiber fühlt sich
vom Gemeinderat am "Nasenring" durch die Manege gezogen. Was wohl damit gemeint ist?
Solch eine geäußerte Stimmungslage ist unschön und widerspricht der Auffassung der
Räte. Man kann nur hoffen, dass dies eine fehlgeleitete Einzelmeinung ist.
Es ist zu wünschen, dass er seine Meinung ändert und zu konstruktiven Vorschlägen kommt.

Wolfgang Hensel, SPD-Stadtrat, Böblingen

 

 

14.11.2013
Leserbrief des Dagersheimers Günter Massing zum Verkehrsproblem in Dagersheim

Dagersheimer werden für etwas naiv gehalten

   Zum Thema "Durchgangsverkehr Dagersheim"

   Seit längerem bewundere ich den Langmut - oder ist es bereits Resignation? - der Dagersheimer Bürger hinsichtlich der "Unterstützung" des Böblinger Gemeinderats. Keinerlei Reaktion auf die vor circa sechs Wochen im Auftrag des Gemeinderates veröffentlichte Statistik, wonach die Staus in der Dagersheimer Haupt-, Maichinger- und Aidlinger Straße zu 80 Prozent von den Dagersheimer "Durchfahrern" selbst verursacht würden. Wer hat denn diese Statistik gefälscht? Oder haben die Statistiker möglicherweise alle Durchfahrer mit BB-Kennzeichen als Dagersheimer gezählt?

   Wie vor einigen Monaten mit dem bereits ausgeklüngelten Abriss des Rathauses und Neubau eines Volksbankgebäudes (BBG), werden auch heuer wieder die Dagersheimer am Nasenring durch die Manege gezogen. Jetzt lese ich im letzten Amtsblatt, wie stolz die Stadt Böblingen auf die "intelligente Ampelschaltung" an der Hauptkreuzung in Dagersheim ist. Muss doch dieser Knotenpunkt circa 23 000 Fahrzeuge täglich durch den Stau lotsen. In den Morgenstunden, lese ich, werden die Zeitphasen drastisch verlängert, damit sich die Staus nicht bis Deufringen zurückbilden. Abends das gleiche in der Gegenrichtung. Wie?

   Wahrscheinlich fährt jeder Dagersheimer mit seinem Pkw circa sieben bis acht Mal täglich durch den Ort, damit der Gemeinderat mit seiner Statistik Recht behält. Noch wahrscheinlicher jedoch, wir Dagersheimer werden hier für etwas naiv gehalten, um es mal äußerst vorsichtig auszudrücken.

Günter Massing, Böblingen-Dagersheim


 

 

 

28.10.2013
Über den Standort eines evtl. neuen Klinikums auf dem Flugfeld müssen die Bürger entscheiden dürfen.
Die Medien berichten immer wieder über das neue Klinikum auf dem Flugfeld Böblingen/Sindelfingen.  
Bei Gesundheitskonferenzen und ähnlichen Veranstaltungen wirbt man  bei den Anwesenden um Zustimmung zu einem gemeinsamen Klinikum Böblingen/Sindelfingen auf dem Flugfeld. Federführend in Sachen neues Klinikum ist der Landkreis..

Bedenken gegen einen Klinikneubau sollen hier nicht zur Sprache kommen .Es gibt Bedenken  gegen den avisierten Standort auf dem Flugfeld. Ein für Handel und Gewerbe vorgesehenes Gelände auf dem Flugfeld soll nach dem Urteil hoch geschätzter Gutachter und Kommunalpolitiker, nun einem riesigen, neuen Klinikum weichen.Kliniken werden Land auf und Land ab, finanziell bezuschusst. Dieser Zuschuss kommt vom Steuerzahler, was letztlich ja auch in Ordnung sein mag..

Der Hauptanteil der Steuereinnahmen in einer Stadt werden im Handel und Gewerbe verdient. Gutachter wohnen nicht hier, sie nehmen aber den größten Einfluss auf die Standortfrage. Von ihnen hört man im Zweifelsfall nie wieder was. Über die Motive der Kreispolitiker, sich für den Standort Flugfeld auszusprechen, soll hier nicht spekuliert werden. Es muss aber angemerkt sein: Böblingen verfügt außer im Flugfeld, kaum noch über ein bebaubares Industriegebiet. Für einige Landkreispolitiker scheint der Standort „Böblingen–Flugfeld“ alternativlos, um in einer  „neuschwäbischen“ Argumentation zu bleiben. Die Böblinger Bürger sind zunächst in der Standortfrage gefordert. Sie sollten darüber befinden, ob das Flugfeld, wie in der Konzeption vorgesehen, für die kapitalbringende Industrie vorbehalten bleibt.
Ein Klinikum darf durchaus auf dem zweitbesten Standort erstellt werden. .Erste Priorität hat sicherlich die Qualität eines Krankenhauses und die ist zweifelsfrei nicht in erster Linie vom Standort abhängig. Die Bevölkerungsteile, die sich im Flugfeld angesiedelt haben, konnten vorher  nicht wissen, dass hier ein Klinikum hin soll. Wollen sie jetzt ohne Not mit Signal dröhnenden Krankenwagen, enormem Verkehrsaufkommen, Hubschrauberrotoren leben? Das lässt sich keineswegs vermeiden.Wenn ja, dann soll der Standort  Flugfeld akzeptiert werden. Ein Klinikum kann nur bestehen, wenn das Geld dafür auch verdient werden kann. Über die Kreisumlage ist Böblingen dann sicher gerne dabei.  

 

24.10.2013
Eine gute Entscheidung für Böblingen

Zum Thema „Gestaltung der künftigen Fußgängerzone Bahnhofstraße.“

Der Gemeinderat wird ob seiner Entscheidung, Naturstein aus Portugal, statt aus China, zu beziehen
von Dr. Freier im Leserbrief vom Donnerstag gelobt. Der Naturstein wird in der Böblinger „Fußgängerzone“ verlegt.
Das Lob freut den GR. Der Wermutstropfen sind  250 000€ Mehrausgaben, die dem Steuerzahler zur Last gereichen.
Bei der Entscheidung, ob Naturstein aus China oder aus Europa, hat es sich der GR nicht leicht gemacht.  
Das Geld ist außerordentlich gut in Portugal angelegt, wenn  man annimmt,
dass der Naturstein aus China mit Kinderarbeit verarbeitet wurde. Kinderarbeit ist selbstredend zu ächten.
Auf der anderen Seite weiß man von Referenzen und Zertifikaten für die Importe aus China, die besagen,
dass Kinderarbeit ausgeschlossen ist. Zudem können „Überprüfer“ aus Deutschland der Arbeit in China beiwohnen.
Das haben andere Kommunen auch schon gemacht.  Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?

Es gibt einen jährlichen Milliarden - Warenhandel zwischen Deutschland und China.
Alles Kinderarbeit? Werden für einen ausgesprochenen Verdacht riesige  Mehrausgaben getätigt?  
Das wird in Böblingen nicht mehr nachgewiesen.
Fest steht, alle Granitsorten aus Europa oder China,  weisen die gleichen hervorragenden Eigenschaften auf.
Einen qualitativen Unterschied gibt es nicht. Was bleibt, ist ein deutlicher  Preisunterschied.
Wie oben erwähnt, 250 000€. Es wurde hoffentlich die richtige Entscheidung getroffen.
Gut, dass darüber geredet wurde.

 

 

5.10.2013
Wir müssen leider draußen bleiben“,

so titelt ein Leser in der Kreiszeitung vom 2.10.2013, seinen Brief auf Seite 12.

Er beklagt die geplante Fußgängerzone in der Böblinger Bahnhofstraße und unterstellt damit dem Gemeinderat und der Verwaltung eine Fehlplanung. Seiner Auffassung nach ist es leichter mit dem Auto an Geschäfte zu fahren, als fußläufig dahin zu kommen.

Die Alternative wäre auf eine Fußgängerzone zu verzichten. Hier darf zur Kenntnis genommen werden, dass die Entscheidungsträger,

zusammen mit einer Bürgerbeteiligung, aus gutem Grund anders entschieden haben. Bleibt nun die Unterstellung,dass man Menschen mit Bewegungseinschränkungen ausgrenzen würde. Das Gegenteil ist der Fall.Die angesprochenen Bodenbeläge werden uneingeschränkt behindertengerecht verbaut.  Zusätzlich werden Möglichkeiten vorgehalten,

Notfalldienste per Auto zu erreichen. Und selbstverständlich wird man auf nötige, bauliche Veränderungen immer reagieren.

Es soll niemand „draußen bleiben“,  das Gegenteil soll eintreten. Für uns Böblinger ist zu hoffen, dass die Fußgängerzone angenommen und die Umgestaltung der Unterstadt in jeder Hinsicht erfolgreich sein wird.

 

Eines muß man den Landrat zugestehen: Er hat Ausdauer. 19.5.2013
18. Mai 2013 um 08:53


Der Landrat lässt keine Gelegenheit aus, für ein Klinikumneubau auf dem Flugfeldgelände zu werben. Klinikumneubau ja, aber auf dem Flugfeld?
 
Auf der Gesundheitskonferenz des Landratsamtes am Mittwoch, dem 15.5.2013,  wirbt der Landkreis  bei den Anwesenden um Zustimmung zu einem gemeinsamen Klinikum Böblingen/Sindelfingen auf dem Flugfeld.
Eines muß man den Landrat zugestehen: Er hat Ausdauer.
 
Das Flugfeld wird nicht direkt angesprochen, aber eine andere Interpretation bietet sich nach dem Text nicht an. Allgemein wird der Eindruck vermittelt, als habe  man Bedenken gegen einen Klinikneubau in der Bevölkerung ausgemacht. Auf der Internetseite des Gesundheitsamtes ist eine Erklärung eingestellt, die nun für einen Klinikneubau wirbt. Die Erklärung heißt Zustimmung und soll unterschrieben werden.
 
Bedenken gegen einen Klinikneubau wird man kaum haben können. Gesundheit geht schließlich alle an. Es gibt ganz einfach starke Bedenken  gegen den avisierten Standort auf dem Flugfeld. Alle Welt weiß, dass Kliniken, und damit unsere Gesundheit, Geld kosten. Dieses Geld muss irgendwo herkommen. Es wird das Geld der Steuerzahler sein, was letztlich ja auch in Ordnung ist. Der Hauptanteil der Steuereinnahmen in einer Stadt kommen aus dem Gewerbe. Im Flugfeld soll nun genau der Platz für das Klinikum hergegeben werden, der für sprudelnde, sehr notwendige Steuereinnahmen sorgen soll,  der vorgesehener Platz für Industrieansiedlung.  Anzumerken ist auch, dass Böblingen außer im Flugfeld kaum noch über ein bebaubares Industriegebiet verfügt.

Thema Klinikum auf dem Flugfeld. Nur nicht locker lassen....... 21.8.2013
21. August 2013 um 11:13


CDU im Landkreis Böblingen bekräftigt Haltung zum geplanten Klinik-Neubau auf dem Flugfeld.
So die Kreiszeitung am Mi, dem 21.8.2013.  
 
Um auch das zu wiederholen, ich bin keineswegs gegen ein neues Klinikum,
meine Bedenken richten sich gegen den avisierten Standort auf dem Flugfeld.
 
Für die CDU im Landkreis, zumindest die CDU – Vorderen Noe und Heubach,
scheint der Standort Böblingen - Flugfeld alternativlos, um in einer
„neuschwäbischen“ Argumentation zu bleiben.
Ist das wirklich gut durchdacht? Man möchte in den Dialog mit der Bevölkerung treten,  obwohl der Standort aus der Sicht der CDU- Vorderen bereits feststeht.
Gut so.
Oder sollte der Dialog darüber geführt werden, ob ein Klinikumsneubau überhaupt sinnvoll ist?
Natürlich geht ein neues Klinikum die gesamte Kreisbevölkerung etwas an.
Das soll hier nicht weiter erörtert werden.  
 
Die städtische  Bevölkerung muss darüber befinden, ob das Flugfeld nicht für die allgemeine, kapitalbringende Industrie vorbehalten bleibt. Genau dafür steht die ursprüngliche Konzeption.
Natürlich ist das Flugfeld sehr gut, wenn nicht sogar am allerbesten von allen Standorten geeignet.
Zumindest aus der Sicht der künftigen Klinikbetreiber, Mitarbeiterinnen, Ärzten usw.
Das ist allzu verständlich und soll keineswegs in Frage gestellt werden.
Als Teil Bevölkerung und als Gemeinderat plädiere ich aber für den offenen Dialog
über die Standortfrage.
Um es zu wiederholen, wir brauchen diese letzten Ressourcen an Industriefläche,
um finanziell flexibel zu bleiben. Ja, ja, bei honorigen Befürwortern stößt man mit
diesen Argumenten  auf völliges Unverständnis. Auch gut. Aber wir sind die Betroffenen.  
 
Sollte eine Abstimmung in der Bevölkerung Klinikansiedlung auf dem Flugfeld, statt
Industrieansiedlung auf dem Flugfeld erbringen, dann soll das in Ordnung gehen.
Die Bevölkerungsteile, die sich im Flugfeld angesiedelt haben, konnten vorher nicht wissen, dass hier ein Klinikum hin soll. Wollen sie jetzt ohne Not mit Krankenwagen, enormem Verkehrsaufkommen, Hubschrauberlärm leben? Wenn ja, dann soll der Standort Flugfeld in Ordnung gehen. Insbesondere diese Menschen sollten über das Klinikum als unmittelbare Nachbarn abstimmen dürfen.

 

2.9.2013

Überzogene Forderungen einzelner Gemeinderäte?

Es gibt sie noch, die Themen neben der alles überragenden Bundestagswahl,
zumindest auf der  kommunalen Ebene. 

In der kommunalen Sommerpause konnte man feststellen, dass manche Forderungen einzelner Gemeinderäte durchaus äußerst negative Auswirkungen auf verschiedenste Arbeitsabläufe in der Stadt haben können. 

Da ist zum Beispiel die Forderung nach der vertraglich vereinbarten, zeitlichen,  Fertigstellung des Kindergartenneubaues im Paul-Gerhard-Weg. Der Bau verzögert sich, weil das Wetter nicht mitspielte. Auch andere Dinge können eine Rolle spielen.

Fest steht auf jeden Fall, dass Firmen jeden Arbeitsablauf selbstverständlich zügig voranbringen wollen.
Was passiert nun? Teile des GR üben Druck auf das städtische Bauamt aus. Der Bau muss auf „Biegen und Brechen“ im vorgegebenen Zeitrahmen fertiggestellt werden.

Das Bauamt veranlasst Beschleunigungsmaßnahmen, die uns zusätzliches Geld kosten.
Arbeiter auf der Baustelle erhalten großen Druck ihrer Arbeitgeber.
Zusätzliche Arbeiter sollen die Fertigstellung der Baustelle beschleunigen,
mehr Arbeitszeit und ggf. Schichtdienst muss eingeführt werden.
Überstunden müssen geleistet werden. Nicht immer werden sie entsprechend bezahlt. Vielleicht müssen die Arbeiter sogar auf ihren verdienten Urlaub verzichten, oder müssen ihn verschieben. Und natürlich werden ggf. auch Subunternehmen zusätzlich herangezogen. Es besteht der Verdacht, dass die selbstverständlich nicht auf der kontrollierten Baustelle arbeiten. Sie werden getauscht. Und das alles für 3 bis 5 Monate frühere Fertigstellung?   

 

24.8.2013
Immer wieder Klinikum auf dem Flugfeld.....

CDU im Landkreis Böblingen bekräftigt Haltung zum geplanten Klinik-Neubau auf dem Flugfeld.
So die Kreiszeitung am Mi, dem 21.8.2013. 
Um auch das zu wiederholen, ich bin keineswegs gegen ein neues Klinikum, meine Bedenken richten sich gegen den avisierten Standort auf dem Flugfeld. 

Für die CDU im Landkreis, zumindest die CDU – Vorderen Noe und Heubach, scheint der Standort Böblingen - Flugfeld alternativlos, um in einer „neuschwäbischen“ Argumentation zu bleiben. Ist das wirklich gut durchdacht? Man möchte in den Dialog mit der Bevölkerung treten,  obwohl der Standort aus der Sicht der CDU- Vorderen bereits feststeht. Gut so.

Oder sollte der Dialog darüber geführt werden, ob ein Klinikumneubau überhaupt sinnvoll ist? Natürlich geht ein neues Klinikum die gesamte Kreisbevölkerung etwas an. Das soll hier nicht weiter erörtert werden.  Die städtische  Bevölkerung muss darüber befinden, ob das Flugfeld nicht für die allgemeine, kapitalbringende Industrie vorbehalten bleibt. Genau dafür steht die ursprüngliche Konzeption.

Natürlich ist das Flugfeld sehr gut, wenn nicht sogar am allerbesten von allen Standorten geeignet.Zumindest aus der Sicht der künftigen Klinikbetreiber, Mitarbeiterinnen, Ärzten usw. Das ist allzu verständlich und soll keineswegs in Frage gestellt werden. Als Teil Bevölkerung und als Gemeinderat plädiere ich aber für den offenen Dialog über die Standortfrage. Um es zu wiederholen, wir brauchen diese letzten Ressourcen an Industriefläche, um finanziell flexibel zu bleiben. Ja, ja, bei honorigen Befürwortern stößt man mit diesen Argumenten  auf völliges Unverständnis. Auch gut. Aber wir sind die Betroffenen.  

Sollte eine Abstimmung in der Bevölkerung Klinikansiedlung auf dem Flugfeld, statt Industrieansiedlung auf dem Flugfeld erbringen, dann soll das in Ordnung gehen. Die Bevölkerungsteile, die sich im Flugfeld angesiedelt haben, konnten vorher nicht wissen, dass hier ein Klinikum hin soll. Wollen sie jetzt ohne Not mit Krankenwagen, enormemVerkehrsaufkommen, Hubschrauberlärm leben? Wenn ja, dann soll der Standort Flugfeld in Ordnung gehen. Insbesondere diese Menschen sollten über das Klinikum als unmittelbare Nachbarn abstimmen dürfen.

 26.6.2013
WLAN-Hotspots für Sindelfingen" Kreiszeitung 25.6.2013

   SINDELFINGEN (red). "Was in Böblingen möglich ist, muss endlich auch in
Sindelfingen Realität werden", fordert der Sindelfinger Stadtrat und
Bundestagsabgeordnete der Linken, Richard Pitterle. Angesichts der
Pressemeldungen, dass in Böblingen mehrere kostenlose
WLAN-Einwählepunkte eingerichtet werden sollen (siehe Umfrage heute auf Seite 9),
erinnert er an seinen Antrag im Sindelfinger Gemeinderat:
 "Auch die CDU will die WLAN-Hotspots in Sindelfingen.
Die anderen Fraktionen sollten sich daher einen Ruck für ein moderneres
Sindelfingen geben. Die Kosten sind überschaubar."

 

25.6.2013 Kostenfreies W-Lan in Böblingen
Meine Güte, kaum geht die Stadt einen nicht mehr ganz neuen, aber hochmodernen neuen Weg der Kommunikation, schon gibt es jede Menge Skeptiker.
Man ist erst am Anfang. Der Einstieg lohnt sich.

Die Flatrate mit einem smartfon, oder ephon ersetzt beileibe nicht die unbegrenzten Möglichkeiten einer modernen Kommunikationsgesellschaft im Kommunikationsnetz, die wir nun einmal werden, ob wir wollen oder nicht.

„Da geht Kommunikation verloren“ war die fette Überschrift in der Kreiszeitung. Jeder weiß aber, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Das ist auch nicht der Kern des Einstiegs. Ein Ziel ist die all umfassende Informationsdatenbank, die jedermann nutzen kann und soll.  

Das kostenfreie W-Lan ist die Spitze des Eisberges, der die Zukunft der Kommunikation zum Schmelzen bringt. Meiner Überzeugung nach wird uns die Kommunikationsindustrie noch sehr viele Dinge offerieren, die uns das Leben erheblich erleichtern. Wir müssen genau an dieser Stelle den „Fuß“ in der Tür haben.

Ein öffentliches Netzt ist ein Imagegewinn für die Stadt, immerhin ist die Elektronikindustrie hier ein starkes wirtschaftliches Standbein. Möglichkeiten sind umfasssender Bürgerservice, Hilfsdienste, Notdienste, Informationen rund um das tägliche Leben und umfassende, völlig neue Möglichkeiten der Online-Werbung für die hier angesiedelten Geschäfte und Betriebe sind nur wenige dieser Anwendungsmöglichkeiten.

Ein öffentliches Netzt ist durchaus ein Standortvorteil für die Wirtschaft
Egal ob Vertriebspersonal oder wissenschaftlicher Mitarbeiter, Manager oder Jobbewerber – praktisch jeder Wirtschaftszweig ist heute auch auf das Internet angewiesen und immer häufiger auf mobiles, also "überall verfügbares" Internet. Böblingen kann das ab sofort kostenlos allen Wirtschaftstreibenden und Berufstätigen anbieten, die in Teilbereichen der Innenstadt ihren Geschäften nachgehen.

Die wichtigste Anwendung ist mit Sicherheit der Abruf beruflicher E-Mails von "unterwegs". Im Geschäftsbereich sind diese Mails oft umfangreich. Das neue City-WLAN ist schnell und kostenlos, eine große Arbeitserleichterung! Natürlich können Dokumente auf diesem Weg auch verschickt werden.
Recherche im Internet ist mit dem neuen, schnellen City-WLAN in Echtzeit komfortabel möglich, egal ob es sich um das Lesen der Online-Zeitung, eine Google- oder Wikipedia-Abfrage etc. handelt.
Die sogenannten sozialen Netzte sollen ruhig hauptsächlich der Jungend vorbehalten bleiben.   

 

 

  25.06.2013 (erscheint in dere 27. Woche 2013 im Amtsblatt)
Gute nachbarschaftliche Freundschaft  zwischen Böblingen – Sindelfingen.
Allem Anschein nach werden wir uns noch in diesem Jahr näher mit der Städtefusion zwischen Böblingen und Sindelfingen beschäftigen. Man wird „gutachertlich“ darüber befinden, dass es ein sinnhaftes Zusammensein gibt. 
Wer es noch nicht gemerkt hat, wir Bürger sind längst fusioniert. Wir messen uns im Sport, wir feiern zusammen, wir kaufen in Sindelfingen, wie von dort in Böblingen ein, wir beschäftigen Sindelfinger Handwerksbetriebe in Böblingen und umgekehrt, wie oft sich Böblinger und  Sindelfinger verheiraten, ist mir nicht bekannt, man darf sicher von einer zufriedenstellenden Situation ausgehen. Und das ist gut so.

Für ein Gutachten, dass eine Fusion Böblingen mit Sindelfingen ausloten soll,  wurden schon mal 30 000€ ausgegeben. Die beauftrage Hochschule sollte das Ergebnis in der ersten Jahreshälfte ermittelt, schriftlich fixiert und den Gemeinderäten beider Städte vorgelegt haben. Das ist nicht passiert. Seither ist aber den Gemeinderäten nicht einmal ein neues Zeitfenster für die Fertigstellung genannt worden.


Dies und das wunderbare Verhältnis der beiden Verwaltungsspitzen hüben und drüben, lassen Spekulationen, dass eine Fusion in weite Ferne gerückt ist, breitesten Raum.
Es darf trefflich darüber diskutiert und spekuliert werden, ob eine von „oben“ angedachte Fusion, den Bürgern beider Städte überhaupt nützlich ist.
Zu gerne möchte man uns Bürgern größte „Euroeinsparungen“ nachweisen.
Es darf durchaus festgestellt werden, dass es nicht die Böblinger Verwaltungsspitze ist, die diese Fusion „federführend“ vorantreibt.


Offensichtlich soll eine „Monsterverwaltung“ für uns Bürger geschaffen werden.
Eine Monsterverwaltung, die den beiden Städten ihrer beschaulichen, heimeligen Atmosphäre, auch der heimischen Identität beraubt und einigen Wenigen zu mehr Macht verhilft. Eine Großstadt kann sich gegenüber einer Landesregierung selbstbewusster verhalten, wird behauptet, oder vorgeschoben. Ein Blick in die
Nachbarstadt Reutlingen zeigt was der nächst Schritt ist. Reutlingen möchte „Kreisfrei“ werden. Das zieht für die umliegenden Gemeinden allergrößte Nachteile nach sich. Ist uns Bürgern das wert? Wir sollen in eine Großstadt abgeschoben werden. In eine Großstadt, in der die Menschen mehr anonymisiert werden.
Immerhin, steter Tropfen höhlt den Stein. Die nachbarliche Verwaltungsspitze, hält das Thema Fusion beständig am Köcheln.


Ich kann nur hoffen, dass es in Sindelfingen und in Böblingen Menschen gibt, die darüber nachdenken, ob sie eine Monsterverwaltung möchten und in einer Großstadt zu Hause sein wollen. Wenn es wegen noch nicht nachgewiesenem, ersparten Geldes wegen sein soll, rutschen wir in eine „Zweckehe“. Die funktioniert sehr selten.
Es muss darüber nachgedacht werden, ob nicht eine gute nachbarschaftliche Freundschaft nützlicher ist.

 

 29.05.2013
Antwort auf Leserbrief vom 23. Mai.Krz

Standort für neue Kindertagesstätte auf der Diezenhalde ungeeignet. So die Überschrift der Leserbriefschreiberin vom 23. Mai 2013

Sie hält den Standort der geplanten Kindertagesstätte mit Familienzentrum auf der Diezenhalde am Ricarda-Huch-Weg, für ungeeignet. Sie stellt sich vor, wie allmorgendlich gestresste Mütter oder Väter die Tagesstätte mit dem Auto anfahren und im Chaos Rangier- und Wendemanöver absolvieren um ihre Kleinkinder abzuliefern. Dazu darf aber nun doch angenommen werden, dass die „Kirche besser im Dorf bleibt“. Solches Verhalten ist wohl kaum den Standort einer Kindertagesstätte geschuldet, sondern vielmehr dem „hausgemachten“ Stress der Beteiligten. Ganz sicher ist es leichter einen geregelten Ablauf von Zu- und Abfahren von Transport-Pkw zu organisieren, als den richtigen Standort für einen Neubau zu bekommen. Der hängt von den Entfernungen ab, der von Kindern fußläufig zurückgelegt und zugemutet werden darf. Letztlich soll und muss ein Kindergarten Wohnortnah erstellt sein. Dazu kommt die Bedingung einen geeigneten Bauplatz zu finden. Ungeprüft darf angenommen werden, dass der Bebauungsplan den beschriebenen Neubau erlaubt, ggf. vorgesehen hat. In der Kritik wird weiter geäußert, dass Anwohner in der Folge des Kindertagesstättenbaus stark belastet sind. Hieraus könnte man ableiten, dass Kinder durchaus eine Bereicherung sind, nicht aber gerade in dieser unmittelbaren Nachbarschaft. Aber man darf hier beruhigen, Böblingen verfügt über mehr als 20 Kindergärten, alle Standorte befinden sich in der Nähe von Wohneinheiten. Stresstiraden, wie im Leserbrief beschrieben, sind nicht bekannt. Auf der Diezenhalde ist ein zusätzlicher Kindergarten/Tagesstätte zwingend erforderlich.

 

 

Klinikum Böblingen/Sindelfingen, 19.5.2013  

 Der Landrat lässt keine Gelegenheit aus, für ein Klinikumneubau auf dem Flugfeldgelände zu werben. Klinikumneubau ja, aber auf dem Flugfeld?  

Auf der Gesundheitskonferenz des Landratsamtes am Mittwoch, dem 15.5.2013,  wirbt der Landkreis  bei den Anwesenden um Zustimmung zu einem gemeinsamen Klinikum Böblingen/Sindelfingen auf dem Flugfeld.

Eines muß man den Landrat zugestehen: Er hat Ausdauer. 

Das Flugfeld wird nicht direkt angesprochen, aber eine andere Interpretation bietet sich nach dem Text nicht an. Allgemein wird der Eindruck vermittelt, als habe  man Bedenken gegen einen Klinikneubau

in der Bevölkerung ausgemacht. Auf der Internetseite des Gesundheitsamtes ist eine Erklärung eingestellt, die nun für einen Klinikneubau wirbt. Die Erklärung heißt Zustimmung und soll unterschrieben werden. 

Bedenken gegen einen Klinikneubau wird man kaum haben können. Gesundheit geht schließlich alle an. Es gibt ganz einfach starke Bedenken  gegen den avisierten Standort auf dem Flugfeld. Alle Welt weiß, dass Kliniken, und damit unsere Gesundheit, Geld kosten. Dieses Geld muss irgendwo herkommen. Es wird das Geld der Steuerzahler sein, was letztlich ja auch in Ordnung ist. Der Hauptanteil der Steuereinnahmen in einer Stadt kommen aus dem Gewerbe. Im Flugfeld soll nun genau der Platz für das Klinikum hergegeben werden, der für sprudelnde, sehr notwendige Steuereinnahmen sorgen soll,  der vorgesehener Platz für Industrieansiedlung.  Anzumerken ist auch, dass Böblingen außer im Flugfeld kaum noch über ein bebaubares Industriegebiet verfügt.

 

 Kommentator Molitor Krz. vom 16.4.2013

 Die ungerechten Forderungen der SPD?!

Der Molitor, Kommentator einer Zeitung, ich glaube der "Stuttgarter Nachrichten",
hat sich vermutlich mal wieder gegen die SPD gewandt. Nur gut, dass nur wenige verstehen, was er eigentlich moniert. Er meint wohl das Wahlprogramm der SPD
für die anstehende Bundestagswahl.

Jedenfalls schreibt er was von gewaltigen Steuererhöhungen, die die SPD anstrebt. Der Spitzensteuersatz soll bei den "Besserverdienern" von 42 auf 49% gesteigert werden.
Die "gewaltigen" Steuermehrbelastungen machen bei  manchen sage und schreibe so um die 5€ aus. Das wird die bestimmt umbringen. Nur, in der Summe sind das eben Milliarden Mehreinnahmen und hilft bei der gerechteren Umverteilung des Volksvermögens.

Es trifft Singles, die mehr als 100 000 Euro pro Jahr verdienten und Ehepaare mit mehr als 200 000 Euro. Darüber hinaus werden Kapitalerträge höher besteuert und die Vermögensteuer wieder eingeführt. Betriebsvermögen bleiben davon ausgenommen.  Das soll nun ungerecht sein?

Bei einigen Wenigen sind das durchaus mehrere tausend €, die sie nun bezahlen müssten. Ob die das überhaupt merken?  92% der Bevölkerung betrifft das ganz und gar nicht. Herr Molitor, klärt und listet sicher noch auf, wer da so für Mehrausgaben in Frage kommt und was bezahlen muss. Dabei vergisst er sich hoffentlich nicht.  
So gesehen ist er ein verkannter Sympathisant der SPD.

 

13.4.2013
Keine Sternstunde für den Gemeinderat (Haushaltsreste)
 

Kreiszeitung vom 12.4.2013 Haushaltsreste
In den vergangenen Sitzungen des ATUS und des GR, gab es wegen angefallener Haushaltsreste bösartige Schmähungen einzelner GR. Die Verwaltung wurde beschimpft. Dies ging sehr stark in die persönliche Stufe der Verwaltungsspitze, hier wurde insbesondere die Baubürgermeisterin Frau Kraayvanger sehr persönlich angegangen.

Wer die gegenseitige Wertschätzung derart vermissen lässt, der muss starke eigene, persönliche Defizite haben. Es ist zu vermuten, dass solche Leute im eigenen Umfeld über keinerlei Erfolgserlebnisse verfügen und ihren Frust in Gemeinheiten ausarten lassen. Mich hat das sehr stark berührt und eigentlich möchte ich mit solchen Mitmenschen nichts zu tun haben. Jeder muss ja ständig damit rechnen, dass er plötzlich zur "Zielscheibe" wird. So gesehen bringt das Ehrenamt "Gemeinderat" wenig Ehre.

Die üblen Anmerkungen entzündeten sich im weitesten Sinn an der Übertragung von Haushaltsresten von einem zum anderen Jahr. Die Verwaltung war nicht in der Lage, die "Investitions-Beschlüsse" des GR innerhalb einer bestimmten Zeit abzuarbeiten.
Das mag an zu wenig Personal liegen. Jetzt wollte man aus dem Gremium heraus diese Haushaltsreste kürzen. Das allerdings ist nicht so einfach wie man sich das vorgestellt hatte. Die Beschlüsse für die Ausgaben waren ja längst gefallen. Das Geld zweckgebunden. Zu gerne wollten einige der GR das Geld für neue Begehrlichkeiten ausgeben. Was aber soll mit den bereits gefassten Beschlüssen passieren? Soll nun alles neu gefasst werden, alte Beschlüsse sollen zur Makulatur werden? Planungen müssen wieder neu erstellt werden? Neue Gutachten eingefordert werden? Es kommt zu gewaltigen Verzögerungen gefasster Beschlüsse.

Noch mal zur Erinnerung:
Als Haushaltsausgaberest werden nicht ausgeschöpfte Ausgabeansätze bezeichnet, die am Jahresende nicht verfallen, sondern ins nächste Haushaltsjahr übertragen werden.

Unter bestimmten Voraussetzungen darf eine Stadt Haushaltsreste bilden.
Wird ein Haushaltsausgaberest gebildet, dann sind diese übertragbaren Mittel von der zeitlichen Bindung befreit und bleiben im folgenden Jahr verfügbar. Für die betreffende Ausgabe muss also kein erneuter Haushaltsansatz gebildet werden.

Ein hoher Anteil an Haushaltsausgaberesten in einer ausgeglichenen Jahresrechnung ist ein Hinweis auf eine stabile Finanzsituation der Stadt.
Im Übrigen ist es bei der Bildung von Haushaltsresten geblieben.

6.4.2013
Was dere Sindelfinger OB wohl meint?

 

Aus der Stuttgarter Zeitung, Seite 24, zum Großklinikum. 6.4.2013

Es ist schon interessant, was der Sindelfinger OB so über das evtl. noch zu bauende "Großklinikum" äußert. So in der Stuttgarter Zeitung vom 6.4.2013. Er sieht damit wohl an erster Stelle einen Meilenstein bei der Beseitigung der historischen Rivalität zwischen den Städten Böblingen und Sindelfingen.  Er meint offensichtlich, damit ist eine Hürde eines Zusammenschlusses der beiden Städte beseitigt. Diese gedankliche Zielrichtung untermauert den Verdacht der einseitigen Machterweiterung eines einzelnen Herren.
Man darf sich schon mal fragen, wie solch ein Gedankengut zur außerordentlich wichtigen medizinischen Versorgung passt. Es ist zudem fraglich, ob es wirklich eine historische Rivalität zwischen den beiden Städten gibt, oder ob die längst ausgestorben ist. Man möchte sie allzu gerne den Menschen einreden. Immerhin wechselt, statisch gesehen, innerhalb von 7 Jahren die gesamte Einwohnerschaft einmal durch. Wo also soll die historische Rivalität herkommen? Warum das Bestreben nach Machtanhäufung? Was soll damit erreicht werden? Eine Stimme mit Gewicht im Land? Das nützt den einzelnen Bürger gar nichts. Er verschwindet damit in der Anonymität einer unflexiblen Großstadt.
Großklinikum wenn es denn sein muss, aber nicht auf dem Flugfeld und nicht zum Preis eines Zusammenschlusses der beiden Städte Böblingen und Sindelfingen zu einer Großstadt. Das Besispiel Reutlingen sollte uns Büber nachdenklich stimmen. Reutlingen strebt des Ausstieg aus seinemn Landkreis an und will Stadtkreis werden. Wollen wir das?

31.3.2013
Sorgenfalten bei den Macherinnen der Jugendfarm wachsen
 
Abenteuerland, Tierparadies, Frischluftareal und zweite Heimat für manches Kind der Stadt: Seit vielen Jahren zählt die Jugendfarm zu den wichtigen sozialpädagogischen Einrichtungen in Böblingen. Doch die beiden ehrenamtlichen Macherinnen denken immer häufiger darüber nach, wie lange sie dieses Angebot noch aufrechterhalten können (KRZ 28.3.2013).

Der Zeitungsartikel vom Freitag, dem 28.3.2013 der Kreiszeitung ist ein Alarmzeichen und ein Hilferuf der Macher/innen der Böblinger Jugendfarm. Wie in sehr vielen Einrichtungen, insbesondere in denen für Jugendliche etwas getan wird, krankt auch die Jugendfarm am Defizit der ehrenamtlichen „Mitmacher“.

Die Jugendfarmmacher wünsche sich sehnlichst einen Personalausgleich mit zwei 60%-Stellen. Jetzt ist die Stadt an dem Punkt angelangt, an dem sie sich fragen muss,  „Weiter so“?, oder Zustimmung zu zwei 60%-Stellen? Muss diese Frage am Geld scheitern, oder an der Grundsatzfrage, wie mit Vereinen umgegangen wird?

Können wir die Jugendfarm überhaupt aufgeben?
Die Antwort heißt sicher nein. Sozialpädagogische Arbeit, wie sie in der Böblinger Jungendfarm geleistet wird, ist und wird immer wichtiger für die Jugendarbeit.

Welchen Stellenwert nimmt die Jugendfarm in unsere Stadt ein? Schauen wir nach Sindelfingen, sieht es ganz anders aus. Personal wird von der Stadt finanziert. Das könnte doch für Böblingen eine Modell sein.

Wir leisten uns in schwierigen Zeiten einen Hubboden im neuen Hallenbad und verbessern, nicht sanieren, eine bestehende Halle, die durchaus funktioniert, für wirklich sehr viel Geld. Für die Jugendfarm zieren wir uns. Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat muss zeitnah die Entscheidung treffen: Ja zur Jugendfarm, oder aber „Einstellen“ der Jugendfarm. Es ist bereits kurz nach „12“.

 

28.3.2013
Endlich wird über Altertivstandorte für ein neues Großklinikum nachgedacht. 28.3.2013

Das ist doch mal eine gute Nachricht.
Unter der Überschrift „Zerreißprobe für geplante Großklinik“, wird derzeit in den Zeitungen
berichtet, dass bisher noch kein Alternativstandort für ein Großklinikum
begutachtet wurde. Bisher standen alle Signale für den Standort Flugfeld,
auf Böblinger Gemarkung. Nun sollen alternative Standorte untersucht werden. 

Endlich denkt man darüber nach, ob man wertvolles Industriebaugebiet für ein
Großklinikum verplant und damit auf nötige Gewerbesteuereinnahmen verzichtet.
So lebenswichtig ein Klinikum auch ist, es kostet Steuergeld. Wir müssen
auf die Balance zwischen Einnahmen und Ausgaben achten und aufpassen.
Nach wie vor muss es eine intensive Abwägung zur Standortfrage des
Großklinikums geben.   

Sindelfingen macht Druck und will aus der Trägerschaft Klinikum Südwest aussteigen.
Gleichzeitig plädieren die Verantwortlichen von dort für ein neues Klinikum auf dem Flugfeld.
 Einem Betroffenen, der Hilfe von einem Krankenhaus braucht,
 ist es zunächst gleichgültig wo dies steht. Wichtig ist zwar Wohnortnähe,
 dies aber in der Hauptsache bei Notfällen.
Für Böblingen ist Sindelfingen, Holzgerlingen, Ehningen usw., ebenfalls noch Wohnortnähe.
Es bleibt zu hoffen, dass das Industriegebiet Flugfeld seiner Bestimmung erhalten bleibt
und man einen geeigneteren Standort für das neue Großklinikum findet.
Was ebenfalls bleibt, ist die Frage, ob die ganz offensichtlich gut geführten Südwest-Kliniken
wirklich ersetzt werden müssen.


 

3.3.2013
Italien hat zwei Clowns an ihre Spitze gewählt, so die Feststellung des SPD-Kanzlerkandidaten.
 
Neues Fettnäpfchen für Steinbrück? Oder doch nicht? Jedenfalls hat er die Italiener ganz schön aufgeschreckt.
Die haben nun auch gemerkt, dass sie zwei Clowns gewählt haben, die Europa ins Abseits stellen könnten.
Ist das nun ein Befreiungsschlag für Europa, den Steinbrücke gestartet hat?  
Solche Grobheiten durfte sich bisher nur Berlisconi leisten.
Aber gehört nicht ein grober Keil auf einen groben Klotz? Versteht man in Italien nur diese Sprache?
Oder warum wählen sie gegen Europa?
Wir „ach so“ feinfühligen deutschen Europäer empören uns über die mangelnde Diplomatie eines Steinbrück.
Möglicherweise verstehen unsere Nachbarn aber auch, dass wir uns Sorgen um Europa machen.
Wenn Italien den europäischen Bach runtergeht, dann sind wir alle dabei.
So gesehen hat Steinbrück alles richtig gemacht.
Die diplomatischen „Wattebällchen“ haben bisher nichts gebracht.

Hoffentlich hilft Steinbrücks Keule.

25.2.2013
Immer noch: (K)ein neues Klinikum auf dem Flugfeld?

 

Das neue „Südwestklinikum“ bleibt im ständigen Gespräch. Wöchentlich werden in der Printpresse Äußerungen unserer führenden Kommunalpolitiker abgedruckt, die irgendwie nicht verhandelbar, am Böblinger Gemeinderat vorbei,  ein neues Klinikum auf dem Flugfeld sehen.

Der  Böblinger Gemeinderat wurde noch nicht so richtig über diesen Standort informiert, geschweige dann gefragt. Er ist es aber, der darüber entscheidendes abzustimmen hat. Es ist seine Pflicht den Sachverhalt über die Standortfrage kritisch zu hinterfragen. Natürlich entsteht Böblingen und Sindelfingen durch den Neubau eines Klinikums faktisch kein Schaden. Bei genauer Betrachtung der Standortfrage darf trefflich darüber gestritten werden, ob der Raumbedarf, den ein neues Klinikum auf dem Flugfeld zwangsläufig brauchen würde, nicht effektiver, wie auch geplant,  für Industrieansiedlungen vorgehalten werden muss. Die Steuereinnahmen aus der Industrie sind für die Reglung des urbanen Lebens in den  Kommunen unverzichtbar. Das gilt auch  für ein Klinikum von dem man weiß, dass es ohne Zuschuss nicht auskommt, also auf Einnahmen angewiesen ist. Auf dem Flugfeld besteht Böblingens letzte Möglichkeit einer Industrieansiedlung. 

Unbestritten ist eine wohnortnahe Patientenversorgung extrem wichtig. Wie und für wen wird wohnortnah interpretiert?  Es kommt sehr darauf an, wo sich der Einstich des Zirkels, der für den Radius des Standortes angelegt wird, befindet und wo ein Betroffener wohnt. Muss ein Großklinikum mitten im Stadtgebiet sein? Sind 5 oder 6 km außerhalb des Stadtkerns noch wohnortnah? Kann ein Großklinikum außerhalb des Stadtkerns gelegen, sogar störungsfreier erreicht werden? Nach veröffentlichten Umfragen unter 450 000 Patienten Ende 2012, ist die schnelle, zeitnahe, kompetente, medizinische Versorgung die wichtigste Komponente eines Betroffenen. Also schnelle Reaktion und Versorgung bei Unfällen oder Infarkten. Dann erst folgen die Fragen nach dem Standort für ein Großklinikum. Dass der Kreis Böblingen ein neues Klinikum haben muss, soll an dieser Stelle keineswegs  in Frage gestellt werden. Dazu fehlen hier diskutable Fakten, die sicher noch näher erläutert und erörtert werden. Dazu gehört sehr wohl auch die Standortfrage. Wie es scheint, soll der Ast, auf dem man sitzt, gerade abgesägt werden.
 

31.1.2013
Fußgängerübeweg am Murkenbach

 

Der Leserbrief vom 30.1.2012 in der Kreiszeitung bzg. einem Fußgängerüberweg am Murkenbach, zeigt Missverständnisse auf, was die vergangene Entscheidung des GR zu diesem Überweg betrifft.
Des Menschen höchstes Gut ist seine Leben und seine Gesundheit. Weitere Güter wären Zufriedenheit, Glück, Würde usw. Alles hängt  irgendwie zusammen und wird vom Staat, so weit als möglich geschützt.

Dazu gehört auch der sichere Schulweg, auf dem unsere Jüngsten geschützt werden müssen, so weit erforderlich und zweckmäßig.

In jüngster Zeit ist der bekannte Überweg am Murkenbach wieder in der Diskussion. Um es vorweg zu nehmen,als der Überweg 2006 verändert wurde, spielten Kosten ganz und gar nicht die Rolle, wie jetzt geäußert wird.

Im Vordergrund stand die Sicherheit der Kinder. Was auch sonst. Jeder einzelne Gemeinderat und auch die Verwaltung wollen selbstverständlich größtmögliche Sicherheit für unsere Kinder. Naturgemäß sind Eltern besonders sensibilisiert.
Als der GR sich 2006 für die jetzige Lösung ausgesprochen hat, war er der Erfahrung und der Statistik gefolgt,die der Verband der Schadensversicherer (VdS) vertritt. Er ist auf Grund der aufgetretenen Schadensfälle zu dem Schluss gekommen, dass Zebrastreifen zu Schulwegsicherung auf Schulwegen, ungeeignet sind. Wie z.B. am Murkenbach.  Meines Wissens kann die Polizei auf gleiche Erfahrungen verweisen.
Am Zebrastreifen komme es oft zu gefährlichen Abstimmungsproblemen zwischen Kraftfahrern und Kindern.

So könnten Kinder nicht abschätzen, ob ein Fahrer anhält bzw. noch anhalten kann. Kleinere Kinder sind oft nicht in der Lage, deutlich anzuzeigen, dass sie die Straße überqueren wollen.

.
Im übrigen wird auf die Erfahrungen mit Zebrastreifen und Fußgängerschutzanlagen hingewiesen.

Es hat sich gezeigt, dass ein Zebrastreifen wegen zu geringem Fußgängerquerverkehr von den Gewohnheitsfahrern nicht ausreichend beachtet wird. Die Sicherheitsfunktion eines Zebrastreifens kann sich ins Gegenteil auswirken und zu einem höheren Unfallrisiko führen, als der Verzicht auf einen solchen. Dort, wo eine Fußgängerlichtsignalanlage eingerichtet worden ist, werden Rotlichtfahrer bemängelt, insbesondere aber, dass die Fußgänger bei schwachem Fahrverkehr das Fußgängerrot nicht beachten.
Die größte  Aufmerksamkeit bei Verkehrsteilnehmern ist demnach dort zu erreichen, wo es keine technische Regelung gibt. In dieser Abwägung stand 2006 der Gemeinderat. Höchste Sicherheit für unsere Kinder an erster Stelle. Die Kosten standen völlig hinten an. Auch die die rechtlichen Voraussetzungen hatten nicht die höchste Priorität, denn „Kannbestimmungen“ müssen diesbezüglich immer zu Gunsten der Sicherheit für Verkehrsteilnehmer ausfallen. Der GR wird sich zwischen den Forderungen der Eltern und der von der vom Verkehrsministerium empfohlenen höchstmöglichen Sicherheit für Fußgänger an Schulwegen, wiederfinden und die bestmögliche Entscheidung treffen.  

21.12.2012

Immer wieder Thema: Klinikum auf dem Flugfeld
 Ein Leserbriefschreiber der Kreiszeitung  vom 20.12.2012, macht sich mächtig Luft und lässt sich über den evtl. Klinikneubau auf dem Flugfeld aus. Einiges kann man unterstreichen, aber die irrige Annahme, dass angebliche finanzielle Fehlleistungen mit einem
Klinikumsneubau ausgeglichen werden sollen, dreht die Tatsachen um.  


Alle Welt weiß, dass das Klinikum Südwest über einen ausgezeichneten  Ruf verfügt, deshalb muss ein neues Klinikum noch genauer erklärt werden. Darum geht es hier aber nicht. Es geht um die Standortfrage.
Evtl. eine neues Krankenhaus ja, aber auf keinen Fall im Flugfeld. Warum?
Das Flugfeld ist geplant und konzipiert für Wohnbebauung, für Industrieansiedlung und Erholung.
Niemals für ein Klinikum. Die jetzige Infrastruktur ( Straßen, Versorgungsleitungen jeglicher Art) müsste für teures Geld zurückgebaut werden.


Ein Klinikum braucht riesigen Platz und kostet ständigen Zuschuss. Oder soll es privatisiert werden? Dieser Platzbedarf  fehlt dem Flugfeld  für Industrieansiedlungen.
Die Kommunen sind auf die  Gewerbesteuereinnahmen der Industrie angewiesen, nur so kann ein Klinikum auch finanziert werden.

Zugegeben, man tut sich mit der Neuansiedlung von Industrie bisher nicht leicht. Diesbezüglich tut sich  aber täglich etwas.  Man muss sich eben in Geduld üben.
Zu fragen ist auch wie man  mit den ca.  4000 Menschen umgeht, die in der Neubausiedlung "Flugfeld" wohnen.  Hat man sie gefragt?
Sie konnten nicht damit rechnen, dass plötzlich eine neue Planung greifen soll. Notwendige Hubschrauberflüge und Martinshörner werden sie nicht erfreuen.
Ebenso ist zu befürchten, dass sich evtl. Industrieinvestoren, wegen Interessenkollisionen, nicht neben ein Klinikum ansiedeln werden.


Einer der Gründe für einen Neubau ist, man fürchtet die Konkurrenz anderer Krankenhäuser, die sich verschiedentlich auftut. Man sollte annehmen,
dass Krankenhäuser aus Kostengründen nicht konkurrieren, sondern sich ergänzen. Ich hoffe sehr, dass sich die Gemeinderäte aus Böblingen und Sindelfingen, auf die ursprüngliche Planung des Flugfeldes besinnen und diesen Standort für Industrieansiedlungen vorhalten.
Die Zeit dafür ist noch lange nicht ausgereizt.

14.12.2012
Ich denke das Klinikum wird gebaut. Auf dem Flugfeld? 
Das Thema ist sehr "heiß" in den Verwaltungen und in der Presse.

Nach wie vor:
Ich halte den von örtlichen Verwaltungen avisierten Standort auf dem Flugfeld, direkt neben der Wohnbebauung für falsch. Wir brauchen den Platz für die „Steuereinbringende“  Industrie und nicht für kostenträchtige Objekte, wie hier ein Klinikum.
Gegen ein Klinikum wird man aus guten Gründen nicht votieren können. Dazu ist das Thema zu emotional besetzt.
Es soll Demonstrationen für den Erhalt einer Klinik gegeben haben, in die man selbst nicht hineinginge.  

Nun aber zu Böblingen.
Angeblich rechnet sich der Erhalt der „alten“ Kliniken nicht, obwohl ständig in Millionenhöhe saniert wird.

Der OB aus Sindelfingen möchte aus Kostengründen wohl gerne aus der Trägerschaft der Sindelfinger Klinik aussteigen.

Den Standort am „Flugfeldohr“ (Dreiangel an der Autobahn, dort sollten ursprünglich 3 Hochäuser hin), ist dem OB aus Sindelfingen nicht genehm. Es gäbe z.Z. für dieses Gebiet Anfragen aus der Industrie. Dieser Standort liegt auf Sindelfinger Markung. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.

Wie es heißt wird mit ca. 6 bis 8 Hubschrauberlandungen pro Tag am Klinikum gerechnet.
Ob dass das Ende der „Fahnenstange“ ist? Ob das die Anwohner des Flugfeldes so wollen?

Angeblich soll das Klinikum bei 1500 Betten, ca. 365 Millionen Euro kosten und bis 2020 fertiggestellt sein.
Das Land, wenn es dann Fördermittel zu Verfügung stellt, soll sich mit 41% an den Kosten beteiligen. Nur, was wird das Land fördern? Bestimmt keine Mensa am Krankenhaus, oder Kantine, auch nicht die gesamten Betten, auch nicht die Infrastruktur wie Parkhaus, Rückbau der jetzigen Infrastruktur usw.  Von welchem Betrag also werden 41% gefördert?

Immerhin, auf dem Flugfeld wird zu viel attraktives Industriegebiet abgezogen. Das sind Geldeinnahmen, die wir für den Klinikneubau dringend brauchen. 
 

8.12.2012

 Neues Klinikum auf dem Flugfeld?
Neues Krankenhaus ja, aber auf keinen Fall im Flugfeld. Warum?
Das Flugfeld ist geplant und konzipiert für Wohnbebauung, für Industrieansiedlung und Erholung.
Niemals für ein Klinikum.
Die jetzige Infrastruktur ( Straßen, Versorgungsleitungen jeglicher Art)
müsste in Millionenhöhe  zurückgebaut werden. Aber klar, diese Kosten könnte die
Klinikumgesellschaft übernehmen.
Ein Klinikum braucht riesigen Platz und kostet ständigen Zuschuss.
Dieser Platzbedarf fehlt uns an der Industrieansiedlung.
Wir sind aber auf Gewerbesteuereinnahmen der Industrie angewiesen, nur so kann ein Klinikum auch
finanziert werden.
Ja, man tut sich bisher schwer, mit der Neuansiedlung von Industrie. Da muss man sich
eben in Geduld üben. Es kann sich täglich etwas tun.
Was ist mit den ca.  4000 Menschen, die in der Neubausiedlung "Flugfeld" Eigentum geschaffen
haben. Hat man sie gefragt? Sie konnten auf keinen Fall damit rechnen, dass plötzlich eine neue
Planung greifen soll.
Tägliche Hubschrauberflüge und Martinshörner werden sie nicht erfreuen.

In der Zeitung ist zu lesen, dass der Landrat und auch der Oberbürgermeister aus Sindelfingen,
davon ausgehen, dass die Entscheidung, dass das neue  Klinikum in das Flugfeld soll, in trockenen Tüchern ist.
 
Hoppla, ich kann mich garnicht entsinnen, dass darüber im Gemeinderat Böblingen diskutiert
wurde. So viel ich weiß, nicht einmal im Zweckverband Flugfeld. Die dortigen Vorsitzenden sind nicht das
entscheidende Gremium, das sind die Zweckverbandsmitglieder ( Aufsichtsräte).

Zum wiederholten Mal:
An dieser Stelle will ich mich nicht über die Sinnhaftigkeit eines neuen Klinikums
auslassen. Über diesen Gigantismus soll an anderer Stelle diskutiert werden. Man fürchtet
die Konkurrenz der Krankenhäuser, die sich verschiedentlich auftut. Ich dachte immer, dass Krankenhäuser
nicht konkurrieren, sondern sich ergänzen. Ja, immer noch aus Kostengründen.
Ich hoffe sehr, dass sich die Gemeinderäte aus Böblingen und Sindelfingen, auf die ursprüngliche
Planung des Flugfeldes besinnen und diesen Standort für ein neues Klinikum ablehnen.

 

 

24.11.2012

Markwürdige Machart des Sindelfinger OB

 Der OB aus Sindelfingen hat sich mit ganzer Kraft dafür eingesetzt, dass das Breuningerland
um knapp 10 000qm Verkaufsfläche erweitert wird. Er hat das augenscheinlich von langer Hand,  
im Geheimen, vorbereitet und die Region, ggf. auch das Regierungspräsidium und
letztendlich die Stadt Böblingen vor vollendete Tatsachen gestellt.
.

Böblingen hat sich bisher auf die gemeinsam vereinbarte Einzelhandelskonzeption verlassen.
Sie wird mit Füßen getreten. Letztlich geht es nicht alleine um die Erweiterung des Breuninger. Das schadet
Böblingen und Sindfelfingen gleichermaßen. Es geht um die Machart, wie man mit Nachbarn umgeht.
.

Er sei Interessenvertreter großer Unternehmen.
Man darf hoffentlich davon ausgehen, dass er noch auf der Gehaltsliste der Stadt Sindelfingen steht.
.

In der Zeitung war zu lesen, dass er direkt nach der GR-Sitzung Sindelfingens, den Böblinger
OB informiert habe. Also noch bevor die Presse darüber berichten konnte. Will dieser OB
die Böblinger auf den Arm nehmen? Augenscheinlich wurde hier ein großer Fehler begangen. 

Da will doch der Oberbürgermeister aus Sindelfingen mit Böblingen fusionieren.
So jedenfalls hat sich sich schon öfters geäußert. Aber Böblingen hat sich noch
nicht so richtig dazu bekannt. 30 00 Euro werden dafür gerade für ein Gutachten
ausgegeben. Das hätte man sich sparen können. Zum Zusammengehen zweier
Partner gehört nämlich auch Vertrauen und das erreicht man nicht direkt damit,
dass man dem Partner  mit Alleingängen gegen das Schienbein tritt.

Schließlich muss man befürchten, dass der Nachbar-OB bei einer Fusion unfreundlich
mit Böblingen umgehen würde. Dem sollte sich Böblingen nicht aussetzen. Das Vertrauen ist tief erschüttert.

 

20.11.2012

 "Nachtigall ich hör dir trapsen"

 "Nachtigall ich hör dir trapsen", so beginnt die heftige Kritik einer Leserbriefschreiberin in der Kreiszeitung vom Freitag, über die immensen, auch städtischen,  Anstrengungen, die Unterstadt  Böblingens aktaktiver zu gestalten. Sie hätte gerne sämtliche Gebäude (die Hässlichkeit) um die "Mercaden - Baustelle" abgerissen und neu gebaut. Gleichzeitig aber zweifelt sie die Funktionalität der anstehenden Neubebauung an. Insgesamt vergleicht sie Böblingens  Neubebauung mit dem angeblichen Flop des  Sterncenters in Sindelfingen. Man könnte interpretieren, dass man  Böblingen  ignorieren und sich den Konkurrenten zuzuwenden solle. So viel Ablehnung gegen Böblingen macht nachdenklich.  Menschen der Umgebung sind immer eingeladen Böblingen zu besuchen. Die Böblinger machen das auch gerne anders herum.

Man sollte als Böblinger eigentlich hoffen, dass sich Böblinger Bürger nicht gegen die eigene Stadt aussprechen. Man sollte hoffen dürfen, dass gerade diejenigen, die sich so negativ äußern, ihre Kraft für und nicht gegen ihre Heimatstadt einsetzen.
Böblingen bietet nun wirklich jeder/m Bürger eine Vielzahl von Möglichkeiten sich einzubringen. Wenn das mit dem "Abreißen"  so einfach wäre, wie sich die Schreiberin das vorstellt, wären wir Steuerzahler über Gebühr belastet. Es gibt  keine städtische Gelddruckmaschine. Auch deshalb ist die Ansiedlung eines "Publikumsmagneten" in Form einer Fußgängerzone und Einkaufzentrums,  imens wichtig. Soll sich hier Industrie ansiedeln, muss auch die Infrastruktur und der Wohlfühlfaktor stimmen. Alles zusammen gibt es nicht zum Nulltarif. Deshalb auch "Eile mit Weile". 

Sie meint, Böblingen gleicht einer neuen Hose, die zu einem alten Pullover angezogen wird.
Ja und? Nicht jeder kann alles gleichzeitig kaufen.
Im Übrigen ist das vermisste Gesamtkonzept für die Unterstadt vorhanden. Für diejenigen, die noch Informationsbedarf haben, gibt es freundliche Informationen auf dem Rathaus, die hoffentlich auch zur positveren Einstellung der Pessimisten  führen.

15.11.2012

Schönbuchbahn ein Erfolgsmodell! Zu Böblingens Lasten?

Die Schönbuchbahn ist unbestritten ein Erfolgsmodell des Kreises, mit steigender, positiver, Tendenz.
Es muss (fast) alles getan werden, um die Fahrgastzahlen zu erhöhen. Das minimiert den überlasteten Straßenverkehr.
Damit wird nun für einige Initiatoren, das Thema Elektrifizierung der Bahn immer drängender. Für sie ist dies augenscheinlich die einzige Möglichkeit der Verbesserung.
Die Stadt Böblingen muss sich in Kürze entscheiden, ob sie mit  der vorgeschlagenen Form der Schönbuchbahnerweiterung einverstanden sein kann. Bisher sind es täglich ca. 8.000 , nach der Ertüchtigung ca. 10 000 Fahrgäste aus den Nachbargemeinden, die nach Böblingen fahren.  Das ist eine gewünschte und gewollte  Entlastung des Straßenverkehrs.

Leider gilt auch hier, des einen Vorteil, ist des anderen Nachteil. Wo soll das Pendel stehen bleiben?
Es stehen nicht alleine die Kosten zur Diskussion, die für die Stadt und den Kreis Böblingen anfallen, es sind auch die praktischen Abläufe der Bahnfahrten, über die nachgedacht werden muss. Die Kosten belaufen sich für die Stadt, nimmt man einmal die Kreisumlage der Gemeinden aus der Berechnung heraus, auf ca. 2,5 Millionen Euro (Kreisumlage ca. 39% des Hauhaltsaufkommens). Die Gesamtkosten der Bahnertüchtigung sind schnell bei 80 Millionen Euro.
Die ebenerdigen  Bahnübergänge an den Waldrandwegen, entlang der Bahn, müssen aus Sicherheitsgründen verringert werden. Muss man das  Naherholungsgebiet wirklich so umfänglich einschränken?
Die vielen Pendler, die täglich zu ihrer Arbeit müssen, sollen  jede 1/4 Stunde an einer Schranke innerhalb Böblingens warten?
Die Befürworter argumentieren, dass die Schranken stündlich, lediglich 10 Minuten geschlossen sind. Wie lange wird es dann dauern, bis der  aufgelaufene Stau sich endlich auflöst?
Es darf in der Abwägung aller Vor- Und Nachteile zur und gegen die Bahnerweiterung, keine Zustimmung für Maßnahmen geben, die sich für Böblinger Bürger allzu nachteilig auswirken.  
Hier muss der Kunstgriff gefunden werden, der sowohl mehr Fahrgäste auf die Schiene bringt, als auch Pendler nicht zu stark einschränkt, die nicht mit der Bahn fahren können.

Welche Lösungen es dafür geben kann, müssen die hoch qualifizierten Fachleute ergründen.
Gehört wurde von Maßnahmen an den Übergängen, z.B. Unter- oder Überführungen, Doppelstockwagen, längere Wagen, mehr Wagen, andere Fahrtaktanpassungen, erweiterte Bahnsteige, Ertüchtigung der Schienenkurven usw..
Das sei finanziell nicht darstellbar? Dann sollten wir lieber noch abwarten und die nötigen Finanzmittel ansparen.
 

14.11.2012 
"Radfahren in Böblingen"

Am Dienstag hat eine Radfahrerin in der Kreiszeitung über schlechte Erfahrungen mit Autofahrern in Böblingen berichtet. Im Grunde beklagt sie die extreme Verkehrsmenge innerhalb Böblingens. Leider kann dem kaum widersprochen werden. Ihre Vermutung: "Umweltfreundliche Mobilität ohne Lärm und Abgase scheint unserem Gemeinderat kein Ziel zu sein",kann aber nicht unwidersprochen bleiben. 
Ihre Vermutung darf durchaus in das Gegenteil verkehrt werden. Der Gemeinderat arbeitet, zusammen mit der Radwege AG, ständig an der Verbesserung der Radwegesituation in Böblingen. Und, wie kann es auch anders sein, er stößt dabei schnell an seine Grenzen. Hier sind eben nur Kompromisse möglich. Die Topografie lässt  leider keine Rad-fahr-möglichkeiten, wie in der bekannten Fahrradstadt Münster, zu. Man kann aber etwas für die Verbesserung tun.  Interessierte Bürger/innen sind gern gesehene "Mitarbeiter" in der Radwege AG. Teilnahmetermine können im Internet nachgesehen werden. 

Die Verkehrsmenge innerhalb Böblingens zu minimieren ist nun mal ein schier unmögliches Unterfangen. Böblingen hat dafür in den vergangenen Jahren sehr viele Millionen Euros ausgegeben. Erwähnen darf man sicherlich die Beteiligung an der Schönbuchbahn, die Westumfahrung (B464), die Ostumfahrung (K1057) am Thermalbad. Maßnahmen entlang der B 464, im innerstädtischen Bereich, die jetzige Planung der Erweiterung der Schönbuchbahn, die geplante Nordumfahrung (Querspange Sindelfingen-Böblingen), die vielen  Ertüchtigungen des Radwegenetzes usw. Böblingen wird auch künftig nicht nachlassen die Aufenthalts- und Lebensqualität zu verbessern.

 

Polizeibeamter zu Unrecht im S21-Prozess bestraft? 2.11.2012

Nun ist es also durch. Ein Polizeibeamter wurde von einer Amtsrichterin zu 8 Monaten
Gefängnis auf Bewährung verurteilt, weil behauptet wird, er habe bei einer
S21 Demonstration einen Unschuldigen, völlig Unbeteiligten, in der
„Hölle des schwarzen Donnerstag“  geschlagen. So in den Zeitungen der letzten Woche gelesen. 

Er hat es gewagt gegen seinen Strafbefehl anzugehen und ist um so härter bestraft worden.
Genau deshalb widersprechen andere Polizisten nicht.
Der Betroffene hat mit seinem Amtseid sein besonderes Dienst- und Treueverhältnis zu
unserem Staat gelobt und ihn in seiner Amtsausübung verteidigt. Genau das wurde ihm
zum Verhängnis.

Ob Polizisten dazu neigen, harmlose Bürger einfach so zu schlagen? Weiß Gott,dass glaubt kein friedliebender, gesetzestreuer Bürger.  Wollen wir nun Polizisten haben, die geltende Gesetze und den Staat verteidigen,oder wollen wir das Gesetz der Straße überlassen?
Ob die Amtsrichterin genau weiß, wen und warum sie da bestraft hat?  
Ich jedenfalls kann mir nicht vorstellen, dass die schon einmal mitten in
der „Hölle“ eines solchen Einsatzes stand. Anzeige erstattet hat ein Anwalt,
der auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle war. Urplötzlich sei dann der betreffende,
wild gewordene, Polizist auf ihn losgegangen. Dass er mitten durch das Demonstrationsgebiet
der S21 – Gegner ging, konnte er wohl nicht einmal ahnen. Vermutlich hat er auch nicht
gesehen, dass Polizisten zu diesem Zeitpunkt ggf. bereits geschubst, angegriffen, beleidigt,
getreten und angeschrien wurden.   

Ich hoffe sehr, dass Polizisten auch künftig nicht nachlassen unseren Staat zu schützen.
Nur so können wir uns alle,  zu jeder Zeit und überall, ohne Angst, aufhalten.
Dazu gehören auch Richter und Anwälte.

 18.10.2012 Wohin Böblingen?

Wenn ich so die Zeitungen und die Gemeinderatssitzungen der letzten Wochen so Revue passieren lasse, stelle ich fest:Große und sehr teure Dinge kommen auf unsere Kreisstadt und unsere Steuerzahler zu. 

Einige möchten auf jeden Fall die Fusionierung der beiden Städte Böblingen und Sindelfingen. Das geht bestimmt nicht zum Nulltarif und schon gar nicht ohne die Zustimmung der Bevölkerung . 

Der Autobahndeckel wird teurer, er ist uns aber lieb und teuer. So um die 7,5 Millionen Euro wird er schon kosten.
Die Elektrifizierung der Schönbuchbahn kostet uns zumindest mal die Kreisumlage. Kosten werden auf ca. 42 Millionen und zusätzlichen 40 Millionen für die Elektrowagen. Das ist nicht gerade nichts. 

Die Umgestaltung der Unterstadt, deren Ertüchtigung in Millionenhöhe erfolgt. 

Starke Kräfte wollen ein neues Klinikum auf dem Flugfeld, auch das gibt es für Böblingen nicht zum Nulltarif, wenn die Hauptzahler auch das Land, der Kreis und die Stadt Sindelfingen sein sollen. Ein neues Klinikum muss sicher sein, aber bitte nicht auf dem Flugfeld. 

Nun stand in der Zeitung, das DRK möchte auch auf dem Flugfeld bauen. Nur zu!
Nun möchte ich mich bei den Zynikern einreihen:

Wie wäre es wenn wir dem THW, der Polizei, den Maltesern, den Feuerwehren Böblingen und Sindelfingen, noch Gelände auf dem Flugfeld einräumten? 

Gefühlsmäßig bewegen wir uns in Richtung verkehrte Welt.
Das Flugfeld ist für Industrieansiedlung und Wohnungsbau geplant. Krankenhäuser, Rettungsdienste, Polizei, sie sind dringend auf Steuergelder aus dem Gewerbe angewiesen. Genau dem wollen wir den Platz wegnehmen. 

Ich meine, dass darf nicht sein. Für Ansiedlungen, die kein Gewerbe sind und Steuergelder kosten, statt welche bringen, dürfen deshalb nicht im Flugfeld angesiedelt werden. Es ist durchaus unbestritten, dass unser Leben ohne die genannten Institutionen, nicht funktionieren kann. Es gibt für deren Ansiedlung aber sehr gute Alternativen. 

Zu guter Letzt: Wir schieben einen Sanierungsstau von sage und schreibe ca, 200 Millionen Euro vor uns her! Das kommt auch nicht aus der Portokasse. Demnächst sind Haushaltsberatungen. Wollen wir doch mal sehen, wer kostenträchtige Anträge stellt. Sparen war gestern, oder!?

 

Die Medien haben ihren „Haudrauf“ entdeckt. Peer Steinbrück. Das bringt eine Weile Ruhe in die Politik.  8.10.2012

Peer Steinbrück, Kanzlerkandidat der SPD,  ist nun in aller Munde,weil er gutes Honorar für seine Vorträge vor Bänkern genommen hat. Ich finde, wenn er in der Höhle der Löwen so hoch bezahlt wird, muss er richtig gut sein.
Ist er der richtige Kanzler für Zukunft unseres Landes?

Steht er für den sozialen Umbau unserer Republik? Es wäre uns zu wünschen! Es ist eine Schande, dass in unserer Republik die Schere  zwischen Arm und Reich immer größer wird. Das schadet dem sozialen Frieden.

Es ist nach wie vor eine Schande, dass es Millionen von Menschen in der Bundesrepublik gibt, die den ganzen Tag arbeiten und davon nicht leben können.

Es ist eine Schande, dass es Millionen Menschen in der Bundesrepublik gibt,
die 1,00€ - Jobber sind. Davon kann niemand leben.

Es ist eine Schande in der Bundesrepublik Millionen Rentner gibt, oder noch geben soll,
die 40 Jahre und mehr gearbeitet haben oder arbeiten und müssen von einer Rente unter 800,00€ leben.

Es ist eine Schande in dieser Bundesrepublik, dass allein erziehende Mütter oder Väter
ihre Kinder in Armut erziehen müssen.

Es ist eine Schande, dass es in dieser Bundesrepublik immer mehr Mensch gibt,
die in Tafelläden einkaufen müssen, weil sie sonst hungern würden.
Hier höre ich auf, die Not in unseren Landen aufzuzählen.

Es gibt noch eine Menge Stoff dazu.
Merkel und Schäuble sind zwar die herausragendsten Politiker unserer Zeit, sie haben sich aber merklich von der Lebensrealität in unserer Republik entfernt.
Die Innenpolitik wird von ihnen sträflich vernachlässigt. 

Hubboden kommerziell einsetzten?! 4.10.2012 

Schöne Gespräche mit den Kollegen und Kolleginnen der Partnerstadt Sömmerda. Die Freundschaft besteht 2013 im Übrigen 25 Jahre.

Beim Besuch der SVB im Paladion ergab sich auch ein Gespräch mit Prof. Rieth, Präsident der SVB, über die Installation des Hubbodens im künftigen Hallenbadanbau am Murkenbach.Er ist durchaus ein Verfechter des Bodens. Selbstverständlich aus ganz uneigennützigen Gründen. Die SVB kann nach seiner Überzeugung mit einem zukunftsträchtigen Konzept das Bad kommerziell erfolgreich managen. Man denke an gewinnbringende Präventionskurse, ganz im Sinne der Gesundheitsvorsorge. 

Was sagt man dazu? Bisherige Konzepte sagen dazu nämlich nichts. Weil meines Wissens gar keine entsprechenden Konzepte existieren.Reine, vergnügliche, Schwimmstunden im warmen Wasser führen das Bad in die Verlustzone. Wenn ein Hubboden, dann muss er kommerziell eingesetzt werden, um wenigstens den jährlichen Abmangel zu decken.
Um aber diejenigen vom Sinn eines Hubboden`s zu überzeugen, die die Luxusinvestition Hubboden, ablehnen, muss ein Konzept vorgelegt werden, dass im besten Sinne Geld in die Stadtkasse spült.Kein ordentliches Konzept, kein Hubboden. Es wird also noch etwas Zeit zum Nachdenken gebraucht. Dafür sollte die Entscheidung im GR vorläufig abgesetzt werden.

Freitag, dem 28.9.2012

Klassentreffen mit meinen Schulkameraden und Kameradinnen aus meinem Heimatort Bad-Peterstal im Schwarzwald. Schön war`s. 

Zum und um den 66ten Geburtstag, war die Gelegenheit gegeben, sich mit guten Freunden mal wieder zu treffen. Das haben wir am Freitag, dem 28.9.2012 getan. 

Die überwiegende Mehrheit hatte zugesagt und war auch da. Toll. Man traf sich im Cafe – Räpple in Bad Peterstal zum Frühstück. Danach fuhr der Bus der Fa. Huber zur Landesgartenschau nach Nagold. Dort kam ich dazu. Nun, ich wohne in Böblingen und hatte nur den Weg um die Ecke, um mich mit den anderen in Nagold zu treffen. Bereits am Bus gab es ein großes „Hallo“. Alle freuten sich aufeinander. Ich glaube, das liegt auch daran, dass wir im Alter etwas gelassener geworden sind. 

Hedwig und Elmar waren die „Motoren“ des Treffens. Sie hatten alles genau und super geplant. In der Gartenschau gab es eine professionelle, sehr interessante  Führung, die alle begeisterte. Danach war Mittagessen angesagt. Der Rest des Nachmittags stand zur freien Verfügung, der unterschiedlich genutzt wurde. Ein Teil (die Frauen) fuhren mit dem Shuttle zur Burg Nagold und betrachteten die Stadt von oben. Andere verweilten noch in der Altstadt Nagold. 

Das herrliche Wetter und die kurze Zeit wurde zu intensiven Gesprächen genutzt. Einige hatten sich schon einige Jahre nicht mehr gesehen. Für die „Auswärtigen“  war es natürlich besonders spannend.
Alle fuhren gegen 17:00 Uhr im Bus zurück nach Bad Peterstal. Am Gewirr der Gespräche erkannte man deutlich, das Interesse und die Freude aneinander.
Im Schützen war das gemeinsame Essen vorbestellt. Bei vielen interessanten Gesprächen, essen, trinken, verging der Abend wie im Flug. Ruck zuck war es weit nach Mitternacht. Wir trennten uns mit der Sicherheit, dass wir uns zum 70ten, wenn möglich, bei bester Gesundheit, wieder treffen. Vielleicht in Böblingen.

 

Montag, dem 1.10.2012
In Kürze entscheidet der GR über den Hubboden im Hallenbadanbau. Ich bin dagegen.

Was sagt man dazu…… Im TA (Technischer Ausschuss im GR) der letzten Woche wurde mal wieder über den Hubboden im Hallenbadanbau diskutiert und über die Empfehlung im GR abgestimmt. Einige GR haben sich davon überzeugen lassen, dass sich die Kosten rechnen. Immerhin so um die 140 000€ Investitionskosten und jährlichen Folgekosten von ca. 6000€. Das hat mich allerdings nicht überzeugt. Es geht mir nur um die Kosten. Wie stark darf eigentlich der Böblinger Steuerzahler mit Luxusausgaben belastet werden? Die Notwendigkeit eines Hubbodens ist meiner Ansicht nach eher im Bereich der Prestige zu suchen. Für alles was der Hubboden jetzt herhalten soll, gibt es kostenfreie Alternativen. Mein Credo:  Keine Luxusausgaben zu Lasten des Steuerzahlers, der z.Z. mit zu vielen Belastungen zurechtkommen muss.

Auch wenn ich mit der Beschimpfung der Kreiszeitung auskommen muss, die da schreibt, die „Gegner“ würden als Schilda - Nachfolger gelten.

Montag, dem 24.9.2012
Wanderung mit Freunden in und am Schönbuch.
Willi, Steffen und ich haben uns am Montag an der Schönbuchbahnhaltestelle "Böblingen Südbahnhof" getroffen und sind nach Dettenhausen gefahren. Gegen 09:00 Uhr kamen wir an. Wetter war bedeckt, aber trocken. Rucksäcke mit Wasser und Proviant bestückt. Der Weg führte uns vom Bahnhof Dettenhausen durch den dortigen Wald in den Schönbuch nach Bebenhausen. Dort haben wir die Klosteranlage besichtigt. Auf eine Führung haben wir verzichtet, weil die Zeit dafür zu knapp schien. Immerhin wollten wir ein Halbtagespensum von ca. 23 km schaffen. Nach der Besichtigung der geschichtsträchtigen Anlage, in der die Landesregierung während des letzten Weltkrieges untergebracht war, ging`s weiter. Die Schönbuchwanderung führte uns an einem gut bestückten Rotwildgehege vorbei, raus aus der Schönbuchumzäunung, über die B464 zur Weiler Hütte. 
Wetter war inzwischen sonnig und warm. Nach dem Essen in der Weiler Hütte ging`s weiter in Richtung Holzgerlingen. Der Himmel zog wieder zu. Am Ortseingang Holzgerlingens wurde das wetter bedrohlich. Wir beschlossen mit der Schönbuchbahn weiter zu fahren. Gegen 14:00 Uhr waren wir zu Hause. Das war ein guter Tag.

Freitag, dem 21.9.2012 bis Sonntag, dem 23.9.2012
Kegelausflug nach Augsburg. 
Augsburg ist eine Reise wert. Das konnten wir sehr gut feststellen. Unser Entschluss stand fest, wir reisten mit dem Zug. Schnell war klar, dass das eine sehr gute Entscheidung war. 12 waren wir an der Zahl, die bei bester Laune in  Stuttgart in den Zug nach Augsburg stiegen. Nach kurzer Zeit schon haben wir unser Treffen mit Sekt begossen. Der Zugschaffner hatte irgendwie ein Auge auf uns. War aber zufrieden. Kurz nach Stuttgart bemerkten wir in den Nebenabteilen gut gelaunte Reisende. Paul packte seine Ziehharmonika aus und schon war die Stimmung am kochen. Der Waggon sang und tanzte. In Ulm musste ein größerer Teil der Fahrgäste aussteigen. Paul stieg mit aus und spielte auf dem Bahnsteig. Die Zugtür wurde von mir festgehalten. Paul stieg wieder aus. Der Zug hatte durch uns eine leichte Verspätung, was der Zugschaffner missbilligte,

Im Hotel "Hotel am Rathaus" wurden wir sehr freundlich begrüßt und mit Sekt empfangen. Der Tag ging gut weiter. Beim Italiener in der Nachbarschaft gab es Mittagessen, danach eine Stadtführung im "Sauseschritt". Die Führerin wollte uns natürlich alles von Augsburg zeigen. Wir haben alles mitgenommen, was Augsburg zu bieten hat. Und das das ist wirklich viel und interessant.  Klick mal auf den Link, der oben rot unterlegt ist.

Am Samstag war Marktbesuch angesagt. Ein überwiegender Fressmarkt. Richtig toll. Das Wetter hielt sich zurück. Es bleib überwiegend trocken. Wir besuchten und intensivierten die Museen von Augsburg. Am Abend ging`s ins Kabarett. Der Kabarettist Bauer zeigte ein Feuerwerk "Warum heiraten, leasen geht auch". Wir waren begeistert.

Danach gab es große Stimmung im Keller "König von Flandern". Das war was Größeres. Paul hatte seine Quetsche mit. Die Stimmung war an der Obergrenze. Die Chefin Grit Gärtner brachte uns Das Singen bei. Zur gleichen Zeit fand ein Junggesellenabschied statt. Es wurde bis 02:00 Uhr getanzt.

Den Abschluss machte das Augsburger Puppentheater. Wir wohnten einer gelungenen Führung bei. Es war einfach toll.

Danach nahmen wir Abschied von Augsburg. Es wird uns lange in Erinnerung bleiben.  

 

Wolfgang Hensel, Stadtrat Böblingen  | w.hensel@wohebb.de